Ich habe sie als Baby bekommen, sehe die Entwicklung, ihre Sensibilitäten, ihre Ängste (Müllwagen, bei Ostwind flatterndes Zeuchs, etc.pp.) demnächst wird sie irgendwann ihre Tage (= läufig) bekommen… man ist schon nahe dran an diesem Tier. Und es ist kein dummes Tier. Sie trickst, wo sie kann, denkt mit und hat einen 7. Sinn. Und – to make a long story short – sie ist meine Mitbewohnerin, die massiven Einfluß auf die Struktur meines Alltags hat. Sie diszipliniert mich durch Notwendigkeiten. Und ich habe auch etwas davon = Ich habe meine Scheuklappen Menschen gegenüber verloren. Ich habe so dermaßen viele und nette Menschen kennengelernt, die meinen Alltag erhellen. Durch ihre Geschichten, durch das mich erkennen und für gut befinden, durch das, was sie bereit sind mir zu erzählen.
Und ja, ich mag diese kleine Fellnase, die immer guckt, dass ich um spätestens 8 aufstehe. Sie ist drollig, verspielt, eigensinnig.., sie fordert mich. Und mein Herz platzt vor Stolz, wenn sie frei im Viktoriapark ist, umzingelt von vielen Hunden (ihre Denke = Hundis-da muss ich unbedingt hin!!!!) und auf einen Wink zu mir zurück kommt. Das sind Lernerfolge, die wir haben, die kannst Du natürlich nicht teilen, da Katzenmensch. Aber erst nach ca. 2 Jahren ist man durch mit dem Lernerfolg, man muss dranbleiben. Und ja, ich gebe mir Mühe, was die Ernährung des „Köters“ angeht. Möchtest Du nur Scheiße fressen? Nee, wenn schon Verantwortung übernommen, dann richtig. Nix mit Trocken- oder Dosenfutter. Wenn ich Hund oder Katze wäre würde mich das doch auch nur ankotzen. Die können halt nix sagen… aber es macht sich bemerkbar, wie man sie füttert. Im Kot, in der Haut- und Haarstruktur, im allgemeinen Wohlbefinden. To make a long story short – ich mache mir jetzt ein Kalbsgoulasch! Habe mir eh zuviel Zeit auffem Internet geleistet….

Anmerkung des „Katzenmenschen“: Die Hundehalterin lebt in Berlin-Kreuzberg (61) und hat die hohe literarische Quersumme 63

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