Die Meinung – wie immer – perquisite!:
Derzeit ist die schöne Stadt Leipzig bis in kleinste Winkel plakatiert mit unansehnlichen Propaganda-Plakaten im nordkoreanischen Stil: Nein, es geht nicht um fat boy Kim Yon-ung aus Pjöngjang, nee, nee, plakatiert ist ’ne riesige BRD-Flagge übertitelt mit: „The American Way – Die USA in Deutschland“. Aber: Who the fucking bastard…? „The American Way“ – sprich völkerrechtswidriger Drohnenkrieg und Konzernkapitalismus, na geil. Oder soll da nochmal der Elvis als „The American Way“ aufgekocht und verkauft werden?

US-Propaganda

US-Propaganda (Bild: altergecko, Berlin)

Wenn man genau drauf schaut, da sieht man’s: Das Plakat wirbt kleingedruckt (links unten) für eine Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum zu Leipzig, betrieben von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Ein Ziel des Forums ist es, an „die Geschichte von politischer Repression“ zu erinnern. Nun, der neoliberale Kapitalismus ist eine Art diktatorischer Repression (Post- und Fernmeldegeheimnis sind bereits de facto abgeschafft), wobei die Daumenschrauben bei den Schwächeren angezogen werden. Ziel ist es, Verluste der Reichen auf Kosten der Armen zu sozialisieren, sprich Umverteilung nach oben zu betreiben, was toll funktioniert und seit Jahren betrieben wird. Das ist US-Kapitalismus, dessen größter Todfeind der Sozialstaat ist. Wird diese Repression hier dokumentiert? Das sollte noch geprüft werden. Die Gehirnwäsche zu dieser Repression übernimmt ja bereits die Aktuelle Kamera des Kapitalismus – egal ob öffentlich-rechtlich mit Börse vor acht oder privat.

Diese Plakate jedenfalls sehen wie Propaganda aus und laden nicht dazu ein, die Ausstellung zu besuchen. Der Eintritt ist übrigens frei, möglicherweise auch finanziert von Coca-Cola, Apple und Goldman Sachs (das weiß nur die NSA): Zeitgeschichtliches Forum zu Leipzig

Jrüße von altergecko

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