Universität Leipzig, Juni 2013

Nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Professorinnen an der Alma Mater Lipsiensis steht es nun fest: Es gibt nach ihren Forschungen keinen und auch keinen kleinen Unterschied mehr zwischen Mann und Frau. Daher wurde – wie in der Presse berichtet – einmütig beschlossen, die weibliche Anrede als einheitliche Anrede für alles akademisierende Der, Die & Das bzw. alles akademisierende Wer, Wie & Was anzuwenden. Nur konsequent ist daher jetzt der aktuelle Beschluss der Professorinnen der Universität Leipzig, nur noch einen Toilettentyp zu besuchen. Da die Anrede für alle nun mal weiblich ist, wurde als Ausgleich beschlossen, dass alle ab sofort die Herrentoilette zu benutzen haben. Die Damentoiletten werden abgeschafft, so dass von sofort an auch im Bereich der Abführung menschlicher Abwässer gerechte Gleichheit gelten kann.
Diese Forschungsergebnisse aus Leipzig und die jüngsten erkenntnisstheoretischen Schlussfolgerungen können nun zwischen den Professorinnen (sowie Studentinnen oder, äh, Studierenden, und überhaupt Akademisierenden) praktisch umgesetzt und gemeinsam am benachbarten Pissoir hockend in typisch weiblicher, nee, äh, menschlicher Manier beschwatzt werden.
Die Gott sei gelobt, Allahu Akbar, äh, Inschallah: Die Universität Leipzig hat mit den neuesten Beschlüssen nach Jahrhunderten wieder einen substanziellen Beitrag zum Fortschritt der Menschheit liefern können.
Mit akademisierenden Jrüßen
Der Professorin Thomasius  
… und jetzt muss sie dringend mal wohin

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