26.8.2013

Alles sieht derzeit danach aus: Eine Allianz aus USA, GB, Frankreich, Türkei und Israel bereitet einen militärischen Schlag auf das Assad-Regime vor, die Türkei und ggf. auch Israel würden – wenn es doch noch notwendig werden sollte –  Bodentruppen zur Verfügung stellen mit etwas Rückendeckung der Bundeswehreinheiten an den Patriot-Stellungen in der Türkei. Als Kriegsgrund wird der jüngste Giftgaseinsatz ganz in der Nähe von Damaskus und in der Nähe von stationiertem UN-Personal angegeben, dies wird gerade medial entsprechend propagandamäßig aufbereitet.

Folgende Frage muss gestellt werden: Wer profitiert von diesem Giftgaseinsatz?

Das Assad-Regime, dem grundsätzlich ja jede Grausamkeit zuzutrauen ist, profitiert sicher nicht davon, will es doch bestimmt keinen US-Militärschlag provozieren, wenn es an der Macht bleiben will.
Nur die Rebellengruppen profitieren von dem Giftgaseinsatz, weil derzeit nur ein westlicher Militärschlag das von Russland, China, Iran und den Hisbollah-Gruppen unterstützte Assad-Regime destabilisieren kann.
Möglicherweise sind es also Teile der Aufständischen, die den Giftgaseinsatz durchführten, weil sie davon profitieren.
Auch ein versehentlicher Treffer einer Seite auf die vorhandenen Giftgasvorräte wäre denkbar.

In Syrien kämpfen die Allianz von USA, GB, Frankreich, Türkei, Israel, Golfstaaten mit den Aufständischen gegen die Allianz aus Russland, China, Iran und Assad-Regime. Eigentlich ein klassischer Stellvertreterkrieg.
Die BRD sollte besser zurückhaltend bleiben, zumindest solange nicht bewiesen ist, wer genau das Giftgas eingesetzt hat. Aber die Bundeswehrsoldaten an den Patriot-Stellungen werden dann gefragt sein – jedenfalls im Falle eines syrischen Gegenschlags auf die Türkei. Im ausgeweiteten Kriegsfall könnte es dann auch ein russischer Gegenschlag werden.
Offensichtlich will die BRD die westliche Allianz unterstützen, wenn man die rechtlich bedenklichen Worte des Regierungssprechers Seibert hört, der zuletzt von der Unbewiesenheit von Assads Unschuld am Giftgaseinsatz schwadronierte.

Dieser Stellvertreterkrieg wird offensichtlich schon längere Zeit vorbereitet: Es geht um die Machtinteressen im Nahen und Mittleren Osten, d.h. das Machtgerangel zwischen Iran, Türkei und Israel im Nahbereich und das Machtgerangel zwischen USA, Russland und China im Fernbereich (bzw. weltweit). Syrien ist das Schlachtfeld – bislang.

Wie Russland und China im genannten Fall reagieren würden bleibt hier noch eine offene Frage.

Mit dem Wunsch, dass es nicht soweit kommt,
Altergecko

Wir wissen es nicht, fragen Sie doch die NSA.

Mit verwanzten Jrüßen,
altergecko

Poetikterroristen vom Mars von der gefürchteten Gruppe Marsàl hàlal kriki (übersetzt: blutig rot wie der rote Mars) testen derzeit die Geheimdienst-Filter mit einem Poem:

Terror Terror und Bumm Bumm,
das haut den stärksten Erdling um,
Sprengstoff voll der Gürtel,
zerhackt den Nachbarn in vier Viertel.

Drum prüft die Welt der NSA-Agent,
damit in Zukunft nix mehr brennt,
und tut alle Menschen untersuchen,
ob sie nett sind oder fluchen.

Untersucht wird gar nicht nett,
das gesamte Internet,
alle Menschen auf geheimen Listen,
alle potenzielle Terroristen.

Niemals wirst Du dann vergessen,
und nach vielen Jahren noch
schau’n sie auf die Listen
und tun dich dann erpressen.

Das ist das NSA-Geschäftsmodell
die ganze Welt ist nun erpressbar
jeder Mensch wird zahlen
falls nicht: sagt der Agent farewell

Mit besten Jrüßen an die hirnverwanzten Paranoiker der Jeheimdienste,
vom Chef der Marsàl hàlal kriki

Links zur zur NSA in Deutschland:

NSA-Wanze lauscht!

Marsàl hàlal kriki Wanze lauscht zurück!

Sicher haben Sie boerse vor acht auch schon mal versehentlich gesehen, nicht weil Sie die Börse interessant finden, sondern nur die Tagesschau sehen wollten. Was ist das bloß für ein Sender, der Börsennachrichten vor die Weltnachrichten setzt? Nur die Aktuelle Kamera des Kapitalismus, aus unerfindlichen Gründen ARD abgekürzt, kann diesen Stellenwert beabsichtigen. Eigentlich wie früher, da gab’s zunächst immer die Berichte über die 5-Jahrespläne der sozialistischen Wirtschaft, und davor in der Wochenschau die Berichte über Kruppstahlerfolge. Und heute: boerse vor acht. Dabei besitzt die große Mehrheit der Menschen in diesem Land gar keine Aktien – warum dann dieser Platz in der „ersten Reihe“? Weil den Menschen eingehämmert werden soll, dass die Börse wichtiger als alles andere ist. Dem Kapital muss es gut gehen. Die „marktkonforme Demokratie“ wie BK Dr. Merkel sie wünscht zählt, nicht die Demokratie. In dieser „marktkonformen Demokratie“ bestimmen Lobbyisten des Kapitals politische Entscheidungen, Gesetzgebungen und auch den sogenannten, vom Bürger zwangsfinanzierten und von marktkonformen Politikern beaufsichtigten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Lobbyisten des Kapitals haben immer ein Ziel: Gewinne maximieren und Verluste sozialisieren. Wenn das gut klappt, darf die Moderatorin Anja Kohl in boerse vor acht lächelnd wie in besten sozialistischen Zeiten über das Plus im Dax berichten. Und was sagt uns diese kapitalistische Gehirnwäsche: Börsen-Bullshit. Bald laden wir an dieser Stelle P.  Steinbrück zu einem Vortrag über seine schönsten Börsenerlebnisse ein, gibt aber nur 1 €.
„Schönen Abend und bis morgen“ vielleicht,
altergecko

4. Juli 2013, Werk 2, ausverkauft.

Das entspannt wirkende, altersgemischte Publikum strömt kurz vor 20 Uhr mit Bier in in der Hand in die düstere, schwül-warme Halle. Keine Vorgruppe. Patti Smith ist Patti Smith und Band. Nach John Cale vor einigen Wochen kann man sich in Leipzig wieder einmal wie in New York City fühlen, für knapp zwei Stunden.

Patti Smith erscheint mit ihrer Band auf der Bühne, der Empfang des Publikums ist warm und herzlich, die Sängerin geht auf das Publikum zu: sie könne leider kein „libzig“ sprechen, nur englisch, und Bach liebe sie sehr. Nun ist sie schon 66 Jahre alt, der androgyne Charme der 70iger ist schon etwas dahin, aber ihre mädchenhafte Frechheit (nicht nur wegen ihrer grauen Zöpfe) und ihre rebellische Natur in Seelenverwandtschaft mit Rimbaud, den Beat Poets, mit Jim Morrison oder den Ramones, sie lebt – und sie wird während des Konzerts geradezu explodieren. Und erst ihre Stimme: kein Alter, ganz authentische Intensität.

Jesus died for somebody’s sins but not mine… mit dieser schönen Zeile beginnt ihr nun schon 38 Jahre alter Hit „Gloria“, das Publikum ist außer sich. Die Priesterin des Rock’n Roll, Godmother of Punk mit Hippie-Seele, sie ist auch eine musikalische Hoffnung in dieser kapitalistischen Bullshit-Welt. Und so hebt sie auch die Faust im Kampf für Solidarität mit Edward Snowden, dem sie zu Anfang des Konzerts bereits ihren Song Privilege (set me free) widmet (zum 4. Juli, also just zum Unabhängigkeitstag der USA). Etwas plakativ vielleicht – aber wohl notwendig in diesen Zeiten.
Der Akustik im Werk 2 war übrigens gut.

Einige Songs sind dedicated, etwa für Johnny Depps Mutter oder für Amy Winehouse. Noch vor der Zugabe kommen weitere Klassiker wie Because the night oder Dancing Barefoot. Die Zugabe endet in einer furios-energiegeladenen Version von Rock N Roll Nigger und das tosende Publikum singt mit: Outside the society, they’re waitin‘ for me / Ouside the society, that’s where I want to be.

Ein tolles Konzert in Leipzig!

von Altergecko

Patti Smith in Leipzig

Patti Smith in Leipzig

Zugabe für Patti

Beifall für Patti Smith und Band

Kapitalismus braucht keine Demokratie, das ist nicht neu, und kapitalistische Diktaturen wie Russland, China oder Saudi-Arabien sind das beste Beispiel dafür. Nur Naivlinge können meinen, eine Demokratie müsse kapitalistisch sein. Wir verdanken nun dem mutigen Aufklärer Edward Snowden die Erkenntnis, dass der NSA-Paranoia-Kapitalismus der USA demokratische Grundrechte wie das Fernmelde- und Postgeheimnis mit Füßen tritt. Auch das ist ja eigentlich nichts Neues. Ein anderer mutiger Aufklärer ist Bradley Manning, der berühmte Wikileaks-Informant. Und viele weitere Aufklärer sitzen in den Gefängnissen Chinas, Russlands, der USA und Saudi-Arabiens. Bald auch in der BRD? Oder in Zwangseuropa?

Aber blicken wir auf die BRD-Regierung unter Frau ex-FDJ-Sekretärin, Wendehälsin und Kanzlerin Dr. Merkel mit Pfarrer Gauck als Präsidenten. Letzterer bezichtigte Snowden vorwurfsvoll nur des Verrats. Was Besseres fällt dem selbsternannten Bürgerrechtler nicht ein. Damit stellt sich die Frage, ob der Bundespräsident der BRD nicht selbst die Werte der Demokratie und damit die Bundesrepublik Deutschland verraten hat. Und Günter Grass liegt sehr richtig mit der Feststellung, dass Frau Merkel in der DDR den Opportunismus, und unter Mentor Kohl die Machtausübung gelernt hat. Es erscheint fragwürdig, ob bei so einer „Erziehung“ überhaupt eine demokratische Haltung entstehen kann.  Eine jämmerliche Regierung ist das, die keinen ernsthaften Versuch zur Verteidigung der Grundrechte der Bürger dieses Landes gegen paranoide Überwachungssyteme unternimmt. Da haben die Lobbyisten des Kapitals schon gute Vorarbeit geleistet. Freie Bürger müssen die Wahrung ihrer Rechte selbst in die Hand nehmen.

Bild: Aufbau eines Glasfaser-Seekabels, wie es von der NSA angezapft wurde

Bild: Aufbau eines Glasfaser-Seekabels, wie es von der NSA angezapft wurde

Zum Bild (aus Wikipedia): 1. Kunststoffmantel (PE); 2. Spezialfolie (Fachausdruck: Mylar); 3. Ring aus Stahlseilen; 4. Aluminium-Wasser-Barriere; 5. Polykarbonat; 6. Rohr aus Cu oder Al; 7. Paraffin-Bett für Glasfasern; 8. Lichtwellenleiter (Glasfasern) . Solche Kabel können mit speziellen Spittern so angezapft werden, dass die gesamte durch Lichtphotonen übertragene Information parallel auch zum „Anzapfer“ läuft, der die Daten (Emails, Telefonate, u.v.m.) dann für sich filtern und untersuchen kann.

Die wahnhaften Datensammler von NSA oder BND (früher auch Stasi, KGB oder Gestapo) oder wie diese demokratiefeindlichen Geheimorganisationen sich auch immer abkürzen mögen, machen aber (zum Glück) einen Fehler, den zuvor auch schon alle Diktatoren gemacht haben: Sie verwechseln Datensammlung mit Wissen, und damit sind sie nicht nur paranoid sondern eigentlich nur dumm. Nichts desto trotz sind sie für den freien Bürger eine große Gefahr.

Aber die Freiheitsrechte der Bürger sind immer wichtiger als die Staatsraison. Liebe Bürger nehmt das Grundgesetz in die eine Hand und macht Euch wehrhaft zur Verteidigung der Grundrechte, kämpft mit allen Mitteln gegen diesen paranoiden Überwachungskapitalismus, holt die Mistgabeln – wie einst schon 1789!

Mit grundgesetzlichen Jrüßen!
Altergecko

Demokratischen Kampagnen, aktuell auch zu Snowden: http://www.campact.de/

„Free Bradley Manning“-Initiative: http://www.freebradleymanning.net/?p=3884

Die Überwachung durch die USA ist lange bekannt, das zeigt ein Spiegel-Artikel von 1989: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494509.html

Ein Paar lag sommers unter einer Ulme
Und es dachte es sei eine Linde
Ob die Ulme da dachte
Ihr seid ja wohl Blinde?
Unter der Ulme stand auch ein Pferd
Das nicht dachte, es aber wusste
Und es wieherte in die Runde
Dann dachte das Paar darüber nach
Wie alt Störche wohl würden
Und Pferde und Hühner und Hunde.

…von altergecko mit poetischen Jrüßen

Karksruhe, 10. Juni 2013

EZB-Mann Asmussen, ein Gefolgsmann Draghis (Goldman Sachs Interessensvertreter bzw. EZB-Chef) und Schäubles, droht in erpresserischer Tonlage am Bundesverfassungsgericht mit den Worten: „Wenn das Ankaufprogramm zurückgenommen werden müsste, hätte das erhebliche Konsequenzen.“ Am 11. und 12. Juni werden am höchsten deutschen Gericht die demokratisch kaum legitimierten und die Steuerzahler in Zwangsbürgschaft nehmenden Eurorettungsbeschlüsse wie die riesigen Ankaufprogramme (OMT*) von Anleihen südeuropäischer Staaten durch die EZB oder wie der „ESM-Gouverneursrat“ mit den unheilvollen ESM-Haftungsbeschlüssen in der Hauptsache verhandelt. Im Herbst 2012 hatte das Verfassungsgericht die im Parlament undemokratisch durchgepeitschten ESM-Beschlüsse bereits vorverhandelt und vorab durchgewinkt, allerdings mit Beschränkung auf eine Maximalhaftung. Diese Maximalhaftung wurde von der EZB durch das OMT-Ankaufprogramm verfassungswidrig umgangen.
Ein wenig Hoffnung bleibt, dass das Gericht der EZB engere Grenzen setzt, und es bleibt etwas Hoffnung auf die Widerstandsfähigkeit selbstbewusster, zum Widerstand fest entschlossener und kampfbereiter Demokraten.

Das ist entscheidend: Nicht die Märkte und nicht der EURO dürfen das Leben in diesem Land bestimmen, sondern die parlamentarische Demokratie. Die Demokratie in diesem Land ist viel wichtiger als der Markt und viel wichtiger als der EURO. Es darf niemals um die „Beruhigung der Märkte“ zu Lasten demokratischer Rechte gehen.

Der ausgeübte Druck der Finanzindustrie auf die Politik ist von diktatorischer Härte. Es geht soweit, dass die Kanzlerin Merkel sogar von der Notwendigkeit einer „marktkonformen Demokratie“ schwadronierte, um die dem weltweiten Finanzkapitalismus hinderlichen Demokratie- und Menschenrechte herabsetzen zu können. Mögliche zukünftige Widerstandskämpfer gegen eine „marktkonforme Demokratie“ werden in der einen Hand das Grundgesetz festhalten. Denn: Es gibt keine echte Demokratie, die „marktkonform“ ist. Marktkonform ist nur die Diktatur des Marktes, die bedingungslos finanzkapitalistischen Mechanismen gehorcht.

EZB-Mann Asmussen vertritt seit langem die Interessen der Finanzindustrie. Er war unter Schröder/Eichel als Ministerialdirektor und später als Finanzstaatssekretär eine treibende Kraft bei der Durchsetzung der verhängnisvollen Deregulierung des Finanzmarktes in Deutschland. Asmussen war auch Mitglied im Aufsichtsrat der „Mittelstandsbank“ IKB. Diese Bank verursachte dann durch den u.a. von Asmussen unterstützten Ankauf zweitklassiger („subprime“) gebündelter Hypothekenkredite aus den USA einen beispiellosen Absturz auf Kosten des Steuerzahlers (dazu auch durch den Kauf anderer Schrottpapiere von der Deutschen Bank).

Finanzkapitalisten kämpfen dafür, dass die Bürger mit ihren Steuern und den ihnen zustehenden Sozialleistungen für private Investorenrisiken haften müssen (Asmussen selbst ist aber als Beamter lebenslang und risikofrei abgesichert). Man darf nicht vergessen: Die ganzen Rettungsbillionen kommen ja nicht den Menschen vor Ort zu Gute, sondern die „Eurorettungsmaßnahmen“ dienen als Gewinngarantie und Risikoversicherung für milliardenschwere, lobbygestützte Investoren. So war es schon zu Zeiten des einst in Europa herrschenden feudalen Raubrittertums.

Ein wichtiger Gegenspieler der EZB-Männer ist Bundesbänker Jens Weidmann, übrigens ein ehemaliger Kommilitone von Asmussen. Liveticker zur Gerichtsverhandlung auf faz.net: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/live-ticker-zur-euro-verhandlung-schaeuble-die-unabhaengigkeit-der-ezb-ist-von-gerichten-zu-respektieren-12217614.html

Mit demokratisch-wehrhaften Jrüßen
altergecko

* OMT = Outright Monetary Transactions

Universität Leipzig, Juni 2013

Nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Professorinnen an der Alma Mater Lipsiensis steht es nun fest: Es gibt nach ihren Forschungen keinen und auch keinen kleinen Unterschied mehr zwischen Mann und Frau. Daher wurde – wie in der Presse berichtet – einmütig beschlossen, die weibliche Anrede als einheitliche Anrede für alles akademisierende Der, Die & Das bzw. alles akademisierende Wer, Wie & Was anzuwenden. Nur konsequent ist daher jetzt der aktuelle Beschluss der Professorinnen der Universität Leipzig, nur noch einen Toilettentyp zu besuchen. Da die Anrede für alle nun mal weiblich ist, wurde als Ausgleich beschlossen, dass alle ab sofort die Herrentoilette zu benutzen haben. Die Damentoiletten werden abgeschafft, so dass von sofort an auch im Bereich der Abführung menschlicher Abwässer gerechte Gleichheit gelten kann.
Diese Forschungsergebnisse aus Leipzig und die jüngsten erkenntnisstheoretischen Schlussfolgerungen können nun zwischen den Professorinnen (sowie Studentinnen oder, äh, Studierenden, und überhaupt Akademisierenden) praktisch umgesetzt und gemeinsam am benachbarten Pissoir hockend in typisch weiblicher, nee, äh, menschlicher Manier beschwatzt werden.
Die Gott sei gelobt, Allahu Akbar, äh, Inschallah: Die Universität Leipzig hat mit den neuesten Beschlüssen nach Jahrhunderten wieder einen substanziellen Beitrag zum Fortschritt der Menschheit liefern können.
Mit akademisierenden Jrüßen
Der Professorin Thomasius  
… und jetzt muss sie dringend mal wohin

1. Juni 2013
Heute demonstrierten wieder mutige Menschen (nach Presseberichten ca. 10.000) von Blockupy in Frankfurt gegen den diktatorischen Finanzkapitalismus, der leider auch dieses Land regiert. Der Staat zeigte sich mal wieder sehr ängstlich gegenüber Demonstrationen im Bankenviertel Frankfurts. Ängstliche Staatsmächte sind aber auch gefährliche Staatsmächte. Aus purer Angst schickte die Staatsmacht ihre gewaltbereiten Büttel, um das demokratische Grundrecht auf Demonstration einzuschränken: Demonstranten wurden eingekesselt sowie auch körperlich verletzt und der Demonstrationsverlauf behindert. Einen Eindruck davon wie Demonstranten heute in Deutschland behandelt werden zeigt folgendes Video:
http://www.youtube.com//watch?v=PXjuG8f787g

Die Frankfurter Rundschau berichtet vom „rabiaten Einsatz der Polizei“ mit Reporter vor Ort:

http://www.fr-online.de/blockupy-frankfurt/blockupy-frankfurt-rabiater-einsatz-fordert-verletzte-,15402798,23090704.html

Bleibt dem Bürger nur: fröhlich weiter demonstrieren und für alle Fälle auch die Mistgabeln bereithalten. Widerstand sollte auch organisiert werden, z.B. hier:
http://blockupy-frankfurt.org/

http://berlin.blockupy-frankfurt.org/

http://blockupyleipzig.blogsport.de/

Mit demokratischen Jrüßen,
altergecko

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